Brühfondue


Klare Fleischbrühe für Brühfondue

Beim Brühfondue (auch Suppenfondue oder Mongolentopf genannt) ist, wie der Name schon sagt, eine Brühe die Grundlage des Fondues. Ursprünglich stammt das Brühfondue aus Asien, wo man mit dem Fondue Chinoise (chinesisches Fondue) und dem Shabu shabu (japanisches Fondue) gleich zwei unterschiedliche Varianten kennt. Diese haben jeweils noch mal verschiedene regionale Varianten unter anderen Namen.

Statt heißen Fett nimmt man beim Brühfondue also eine Rindfleisch- oder Geflügelbrühe und gart darin das Fleisch. Die Brühe selbst sollte nicht mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden, da sie ja im Laufe der Zeit einkocht und die Brühe damit zu salzig oder scharf werden kann. Verfeinert werden kann das Brühfondue mit Koriander, Frühlingszwiebeln und Rosmarin, die direkt in die Brühe getan werden können. Während das Fettfondue vor allem für rotes Fleisch sich eignet, ist das Brühfondue vor allem für weißes Fleisch geeignet. Darunter fällt z.B. Hähnchenbrust, Putenbrust oder Schweinefilet. Wie auch bei der normalen Zubereitung, gilt auch beim Brühfondue, dass das Geflügel komplett durchgekocht sein.

Tipp: Werfen Sie niemals den Fettrand des Fleisches weg! Fett ist nämlich bekanntlich Geschmacksträger und stärkt demnach den Geschmack der Brühe. Statt also es in den Mülleimer zu werfen, sollte es erst einmal den Weg ins Fondue finden!

Benutzt man beim Brühfondue ein Fischfond als Grundlage, dann kann man daraus ein Fischfondue machen. Hierfür eignen sich vor allem Fische mit einem festen Fleisch, aber auch Garnelen und Muscheln können im Fischfondue zubereitet werden. Auch Gemüse kann man wunderbar im Brühfondue zubereiten, womit auch Vegetarier voll auf ihre Kosten kommen.

Im Gegensatz zum Fettfondue ist das Brühfondue relativ fettarm und kommt damit vor allem diejenigen entgegen, die auf ihre schlanke Linie achten wollen. Die Brühe des Brühfondues kann am Ende ebenfalls gegessen werden. Sie besitzt nämlich nun das volle Aroma und vereint alle Geschmäcker der in ihr gegarten Lebensmittel. Und wer Glück hat, erwischt vielleicht auch noch das ein oder andere Fleischstück, das jemand zuvor verloren hat.



Artikel vom 02.01.2014