Welches Öl/Fett für Fondue?


Nicht jedes Öl eignet sich für ein Fondue - z.B. natives Olivenöl

Die Frage, welches Öl das richtige ist, stellt sich bei der Zubereitung des Fettfondues. Denn nicht jedes Öl sollte für die Zubereitung genutzt werden. Konkret kann man zu jedem raffinierten, hoch erhitzbaren Öl (kein kaltgepresstes) greifen. Immer hin muss das Öl mit hohen Temperaturen von bis zu 180-190° C umgehen können, ist das nicht der Fall leidet nicht nur der Geschmack, sondern auch die Gesundheit.

Folgende Öle eignen sich für ein Fettfondue:

  • Rapsöl (raffiniert)
  • Sonnenblumenöl: Geschmacksneutral, ideal für ein Fondue
  • Sojaöl
  • gehärtetes Erdnussöl: fein-nussiges Aroma
  • Biskin Pflanzenöle

Alternativ zum Öl kann man auch auf folgendes für das Fondue zurückgreifen:

  • Kokosfett: Geschmacksneutral, hoher Gehalt an gesättigten Fettsäuren
  • Palmkernfett: Geschmacksneutral, hoher Gehalt an gesättigten Fettsäuren
  • Erdnussfett: Geschmacksneutral, hoher Gehalt an trans-Fettsäuren
  • Butterschmalz: Achtung, typischer Buttergeschmack
  • Frittierfett
Tipp: Um später die richtige Temperatur zur erkennen,
hält man einen Holzstab/Holzlöffel in das heiße Fett/Öl hinein.
Das Fett/Öl ist genau dann heiß genug, wenn sich kleine
Bläschen am Stab/Löffel bilden

Generell sind natürlich geschmacksneutrale Öle/Fette vorzuziehen. Wer aber mal etwas Abwechslung mag, und vielleicht ein „Themen-Fondue“ anbieten möchte, der kann auch mal mit Ölen/Fetten experimentieren, die schon einen gewissen Eigengeschmack mit sich bringen.

Wissenswertes rund ums Öl


Achtung vor einer Fettexplosion

Speisefette und Öle besitzen die verschiedensten Aufgaben. So sind sie nicht nur Träger von Geschmacks- und Aromastoffen oder essentieller Fettsäuren, sondern auch ein wichtiger Energielieferant. Beim Frittieren können der Genusswert und der Nährwert der Speisen gesteigert werden. Unter anderem werden dabei aber auf Fett vom Frittiergut aufgenommen, da dieses zum Teil in Hohlräume eindringt. Außerdem bildet sich die bekannte Kruste, bei der Poren verschlossen werden und kein weiteres Fett in das Frittiergut eindringen kann. Je nach Lebensmittel kann sich der Fettgehalt des Rohmaterials im Vergleich zum frittierten Gut um bis zum Faktor 400 erhöhen.

Quelle:



Artikel vom 03.10.2014